Die zwei Modecharaktere der Detektive

Wir alle kennen ihn im beigen Trenchcoat mit Melone auf dem Kopf. Sollte der Fall bis hier hin noch nicht klar sein, könnten Lupe und Pfeife des Rätsels Lösung sein. Ja, gemeint ist der Detektiv in seiner schönsten Klischeeform. Wer schon jemals mit einem Detektiv zu tun hatte, wird jedoch festgestellt haben, dass diese mintunter weder etwas für beige Mäntel noch für Lupen übrig haben.
Tatsächlich gibt es zwei Sorten von Detektiven. Die Showboys und die Gassengänger. Während sich die Showboys in elegante Businesshemden hüllen, den Fall bereits gelöst zu haben meinen, bevor sie überhaupt mit der Arbeit angefangen haben und im Endeffekt ihre Sekretärin die meiste Arbeit machen lassen, verlässt sich der Gassengeher lieber auf seine guten Kontakte in der Unterwelt. Beim Gassengänger handelt es sich nicht selten um einen pensionierten oder entlassenen Polizisten, dessen Spürsinn auch weiterhin höchst aktiv ist. Er nutzt seine alten Kontakte, um sich über seine Zielperson zu informieren.

Modische Unterschiede

Auch in ihrer äußeren Erscheinung unterscheiden sich beide Ermittler voneinander. Der Showboy nimmt seine Kunden von vorn herein durch sein gepflegtes Äußeres für sich ein. Wenn es sein muss, kombiniert er dafür auch gerne hochwertige Hosenträger und Pfeife. Sein selbstbewusstes Auftreten lässt keinen Zweifel über seine Fähigkeiten. Der Gassengänger versteht sich auf geheimnisvolles Understatement. Die dunkle Sonnenbrille gehört natürlich zur Standardausrüstung. Im Gegensatz zum Showboy ist er kein Selbstdarsteller und froh, wenn er sich so wenig wie möglich persönlich mit seinen Kunden auseinandersetzen muss. Gemeinsam habe beide Charaktere jedoch die Gier nach dem erfüllenden Gefühl des Erfolgs.

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