Wirtschaftkriminalität bei 20% der größeren Firmen

Eine Studie des Beratungsunternehmens Krisenkompass hat es jetzt ans Licht gebracht, jedes 5 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, war schon einmal Opfer von Wirtschaftskriminalität. Auf fast 100% schätzt der Europäischer Detektiv-Verband die Dunkelziffer, Statistiken zu Wirtschaftskriminalität gibt es leider nicht.
Diebstähle, Unterschlagungen und auch Produktpiraterie kommen häufig vor, so der Sprecher des Europäischen Detektiv-Verbandes (EURODET). Allerdings werden Wirtschafts- und Industriespionage stark unterschätzt. Die Schäden durch Industriespionage sind absehbar, aber die Schäden durch Wirtschaftsspionage können nur schwer beziffert werden. so kann Wirtschaftsspionage auch mal 20 Jahre dauern, so daß der Schaden erst allmählich eintritt und und nicht unmittelbar.
Will ein Unternehmen sich dagegen wehren sind bestimmte Sicherheitsstandards notwenig. So muß auf den Datenschutz, den Objektschutz und auch auf dem Dokumentenschutz besonderes Augenmerk gelegt werden. Außerdem muß an der Bewußtseinbildung der Mitarbeiter gearbeitet werden, denn unzufriedene Mitarbeiter lassen sich leichter abwerben oder für Spionagezwecke einsetzen. Konsequent sollten Verdachtsfälle verfolgt werden. Vorbeugen kann man auch indem man schon bei Bewerbungen genau prüft wer sich da bewirbt.

Eine Reaktion zu “Wirtschaftkriminalität bei 20% der größeren Firmen”

  1. Sarah.K

    Ich sehe das genauso, für den Schutz der Firmen sollten Schulungen sowie High-End Technik oberste Priorität haben, dies hat aber auch Nachteile. Denn Mehr Sicherheit bedeutet auch in der Regel mehr Kontrolle, und ob wir in dieser Gesellschaft nochmehr kontrolliert oder ausspioniert werden wollen stell ich als Frage mal in den Raum.

    Grüße Sarah

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