Spionageschutz für Angestellte

Seit den Bespitzelungen von Mitarbeitern durch LIDL, die Bahn oder die Telekom wurde viel diskutiert wie man gegen die Bespitzelungen vorgehen kann. Die Bundesregierung plant nun Angestellte besser zu schützen. Der Bundesinnenminister Schäuble von der CDU erklärte in Berlin das eine Gruppe gegründet wird, die Vorschläge bringen wird, wie man Angestellte besser vor Spionage-Aktionen durch Vorgesetzte schützen kann. Die Vorschläge sollen als Basis für ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz dienen. Allerdings räumte Schäuble bereits ein, das es in dieser Legislaturperiode keineFertigstellung eines Gesetzes geben wird. Es muss auch genaustens geklärt werden wo Spionage anfängt und wo sie aufhört. Schon die Art der Nutzung von Internet und Telefon auf der Arbeit kann darüber entscheiden. Ist eine private Nutzung untersagt, kann der Chef die Verbindungsdaten prüfen, gewählte Rufnummern einsehen oder Kontaktierte E-Mail Adressen überprüfen. Allerdings darf er Mails nur im Verdachtsfall lesen, Beispielsweise bei dem Verdacht der herausgabe von Firmendaten durch einen Angestellten. Prüft also ein Vorgesetzter regelmäßig sämtliche Mails die ein- und ausgehen, geht er bereist zu weit. Diese einzelnen Fälle müssen genaustens geklärt werden, bevor ein entsprechendes Gesetz einzug hält.

Einen Kommentar schreiben