Mehr Datenverlust durch eigene Angestellte

Man könnte doch meinen das man sich auf die eigenen Angestellten verlassen kann. Viele IT-Unternehmen gingen lange davon aus, das Hacker eine große Gefahr für das Firmen-Netzwerk und Firmendaten wären. Doch wie jetzt Compuware, ein IT-Beratungsunternehmen, herausfand geht ein sehr viel größeres Risiko des Datenlecks von den Angesellten des eigenen Unternehmens aus. In einer Studie des Unternehmens fand man heraus, das gerade mal 1 Prozent der Datenverluste im Jahr 2007 auf das Konto von Hackern gingen. Das dürfte eigentlich viele Unternehmen freuen, doch die realität zeigt Firmen etwas schlimmeres. Grund für Sicherheitslücken und Datenverluste sind in den meisten Fällen, nachlässige Angestellte. Aber auch durch das Ausgliedern bestimmter Arbeitsschritte, das sogenannte Outsourcing, birgt gefahren. Auch die böswilligkeit eigener Mitarbeiter trägt einiges zu diesem Sicherheitsrisiko bei. Kein Wunder, man sieht es oft in Firmen, wie sich Mitarbeiter in die Kaffee-Pause begeben und ihren Rechner unbeaufsichtigt und angemeldet zurücklassen.

Eine Reaktion zu “Mehr Datenverlust durch eigene Angestellte”

  1. Michael Ritter

    Die Rolle des Innentäters (aus Vorsatz oder Fahrlässigkeit) ist nichts wirklich Neues. Doch obwohl auch den meisten Unternehmen dieses Risiko mehr oder weniger bewusst ist, wird immer noch zu wenig getan – meist aus Sorge, das Arbeitsklima zu schädigen oder Mitarbeiter zu demotivieren. Es gibt aber Wege, „innere Sicherheit“ zu gewährleisten, ohne mit dem Finger zu zeigen.

    Gerade im Mittelstand gibt es übrigens immer noch Manager, die z.B. für eine Pflicht, den Computer bei Abwesenheit zu sperren, keinerlei Veranlassung sehen.

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