torrent.to Tauschbörse muss vom Netz

Vor etwas mehr al einem Monat wurde der holländische Internetprovider „Euroaccess“ die Internetprotal „torrent.to“ vom Netz nehmen. Die wohl beliebteste Tauschbörse für Filme und Serien, galt als Rückzugsort für Raubkopierer. Hauptsächlich fanden sich dort Deutschsprachige Filme, Serien und Spiele wieder. Die GVU geht davon aus, das es sich bei den Betreibern um Deutsche Bürger handelt. Zusammen mit der Partnerorganisation BREIN wurde gegen den Provider eine Abmahnung eingeleitet, was den Provider nicht gerade zur kooperation anregte. Erst nach einem Gerichtsbeschluss kam der Provider auf die beiden Organisationen zu und nahm torrent.to vom Netz. Die GVU und BREIN konnten vor Gericht beweisen das illegale Downloads in einem erheblichen Ausmaß dort angeboten „wurden“. Zu dem räumte der Richter ein, das der Provider eine Mitverantwortung trage und sich ebenfalls im Sinne der Urheberrechtsverletzung schuldig gemacht hat. Der Provider wurde aufgefordert die Benutzer-Daten der Betreiber herauszugeben, ansonsten erwartet ihn eine hohe Geldstrafe. Aber es hat wohl niemand damit gerechnet das sich die Betrieber von torrent.to einafch in ein anderes Land verziehen, denn seit einigen Tagen ist das Torrent-Portal wieder Online. Wer derartige Tauschbörsen weiterhin benutzt muss bald mit einer Strafverfolgung rechnen. Allerdings wird diese ab dem 1. September nicht mehr über den Staatsanwalt stattfinden, sondern zivilrechtlich. Zwar werden damit die Geldstrafen ebenfalls herabgesetzt, aber die Starfverfolger (Musik- und Filmindustrie) müssen keine Anzeige mehr gegen Unbekannt stellen. Jetzt können die Musik- und Filmindustrie zivilrechtlich gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen. Dazu brauchen sie nur einen richterlichen Beschluss, der die Industrie ermächtigt, die Benutzer-Daten von den Providern zu verlangen. Allerdings weist das Gesetz noch einige Unklarheiten auf, wie zum Beispiel die schwere der Tat. Solche gesetzlichen Begriffe scheinen neu zu sein und können je nach Richetr unterschiedlich interpretiert werden. Jedoch stellt sich die Frage wie die Muski- und Filmindustrie an die IP-Adresse der Filesharer kommen will ohne selbst ein solches Tauschbörsen-Programm zu nutzen.

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